Kursdetails

Demokratie-Forum Langenfeld: Die Sprache der Verschwörung. Extremistische Narrative und ihre Wirkung auf öffentliche Debatten

Wie entstehen Verschwörungsnarrative – und warum wirken sie für viele Menschen so überzeugend?

Prof. Römer analysiert aus sprachwissenschaftlicher Perspektive, wie extremistische Akteure über Sprache Deutungen prägen und politische Wirklichkeiten konstruieren. Begriffe, Metaphern und scheinbar harmlose Formulierungen können dabei eine zentrale Rolle spielen: Sie machen bestimmte Aussagen „sagbar“, verschieben Bedeutungen und transportieren ideologische Inhalte in öffentliche Debatten.

Anhand aktueller Beispiele zeigt der Vortrag, wie solche Verschwörungsmythen sprachlich aufgebaut sind, welche Argumentationsmuster dabei verwendet werden und wie sich diese Narrative in den vergangenen Jahren – insbesondere im Kontext sozialer Medien – verändert haben.

Der Abend bietet eine fundierte linguistische Einordnung und lädt dazu ein, die Wirkung von Sprache in politischen Auseinandersetzungen genauer zu verstehen.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.


Referent:
Prof. Dr. David Römer ist Professor für Sprachwissenschaft an der Universität Kassel mit Schwerpunkten in der linguistischen Diskursanalyse und der Erforschung der öffentlichen und politischen Kommunikation. U.a. ist er Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sprache in der Politik e.V., Mitglied der Jury zum Unwort des Jahres sowie Projektleitung „Sprache in Verschwörungstheorien“ (DFG, 2022–2025).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bündnis Wir für Demokratie statt.

Kurstermine 1

Insgesamt gibt es 1 Termine zum diesen Kurs
Datum Ort
1 Montag  •  14.09.2026  •  18:00 - 20:00 Uhr
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